Ergebnisse

Ergebnisse des Abschlussjahrgangs 2014

  • Fachoberschulreife mit Qualifikation zum Besuch der Oberstufe: 64
  • Fachoberschulreife: 49
  • Hauptschulabschluss: 04
  • ohne Abschluss (wegen Krankheit, Wiederholung Klasse 10) 01
  • Gesamtzahl der Absolventen: 118

Die Gottfried-Kinkel-Realschule war PISA Schule!

Die Ergebnisse sind positiv!

An der letzten  internationalen Vergleichsstudie  nahmen 26 15- Jährige Schülerinnen und Schüler unserer Schule als Stichprobe teil. Die Ergebnisse liegen erst jetzt vor und wurden uns zur Verfügung gestellt. Unser schulisches Ergebnis ging also ein in das landesweite Ergebnis. Untersucht wurden die grundlegenden Kompetenzen im Bereich der Naturwissenschaften, der Mathematik und die Lesekompetenz, die ja  notwendig ist, um die Textaufgaben bewältigen zu können. Außerdem wurden durch einen zusätzlichen Fragebogen die Motivation unserer Schülerinnen und Schüler, ihre Vertrautheit  mit dem Computer sowie ihr Selbstkonzept, d. h. ihr Bild von sich selbst untersucht. Insgesamt lässt sich sagen: Die Ergebnisse sind positiv!

Unsere Schülerinnen und Schüler schneiden im Vergleich mit den anderen Schulen noch gut ab: 29,6 % der Vergleichsgruppe schaffen nur das unterste Niveau,  bei uns sind es (zum Glück!) nur 19,3 %. Dennoch ist dieser Wert erschreckend, heißt es doch, dass etwa 1/5 der Schülerinnen und Schüler nicht über die unterste Kompetenzstufe hinaus kommen. Sie sind lediglich in der Lage, einfaches Faktenwissen wieder zu geben. Für diese Jugendlichen besteht eine schlechte Prognose im Hinblick auf die zukünftige Berufswahl.

In der Mitte schneiden wir wieder besser ab als die Vergleichsgruppe: 54,1 % (zu 41,5 %) sind in der Lage, ihr Faktenwissen auch anzuwenden.  Insgesamt 26,7 % (zu 28,7 %) der Schülerinnen und Schüler schaffen es, auch komplexere Daten zu interpretieren und naturwissenschaftliche Prozesse auch auf nicht vertraute Situationen anzuwenden und kritisch zu hinterfragen. Das lässt hoffen!

Lesekompetenz:
Die Lesekompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen. Sie ist für das Weiterlernen über die gesamte Lebensspanne hin notwendig. Die Schülerinnen und Schüler mussten aus Texten Informationen entnehmen können, die Texte interpretieren können und über deren Inhalt und Form nachdenken können. Für unsre Schule gilt: Zum Glück befindet sich kein Schüler auf dem untersten Kompetenzniveau. Diese Kinder weisen nämlich eine derart geringe Lesekompetenz auf, dass sie einer Berufsausbildung nicht gewachsen wären. Auf der Kompetenzstufe II befinden sich deutschlandweit 24,4 % der Jugendlichen, an unserer Schule – wieder zum Glück! – nur 14,4 %.

Im Mittelfeld und im oberen Mittelfeld sind wir wieder recht stark vertreten: mit insgesamt 77,2 % (zu 68,2% im Vergleich). Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass 8,1% unserer Schülerinnen und Schüler (im Vergleich zu 4,4 %) immerhin das höchste Niveau erreichen. Damit sind sie in der Lage, eine Verbindung zwischen einzelnen Textsegmenten und dem nicht explizit genannten Textthema herzustellen, auch wenn in den Texten die Argumentationsstrukturen nicht deutlich gekennzeichnet sind. Kurz: Sie verstehen auch kompliziertere Texte!

Für die Lesekompetenz kann man zusammenfassen: Kein unterstes Niveau, starkes Mittelfeld- und oberes Mittelfeld, starke Spitze.

Mathematische Kompetenz:
Auf der untersten Kompetenzstufe müssen lediglich einfache  Rechnungen vollzogen werden, die sich zum Beispiel auf die Beziehung zwischen zwei Variablen richten. 9,6 % der Jugendlichen stehen deutschlandweit auf dieser Stufe, eine erschreckende Zahl. Bei uns sind es nur 3 %. Auf der zweit -niedrigsten Kompetenzstufe befinden sich an unserer Schule immerhin noch 18,5 % der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, das jedoch sind zum Glück weit weniger als die 26,7 % der vergleichbaren Schulen. Wieder ist unsre Schule im Mittelfeld sehr stark vertreten, mit 41,5 % zu 31,9 % den Vergleichsschulen.

31,6 % unserer Jugendlichen schaffen es auf die Kompetenzstufe VI (zu 22,2 % im Vergleich), das ist ein gutes Ergebnis. In der Spitze jedoch sind wir leider nur sehr schwach vertreten mit 4,4 % zu 9,6 % im Vergleich. Hier müssen die Jugendlichen komplexe und unvertraute Problemsituationen mit mathematischen Modellen lösen können und dabei mehrschrittig vorgehen. Dies scheint leider nicht sehr vielen zu gelingen.

In der Mathematik zeigt sich zusammenfassend im Vergleich mit den anderen Schulen folgendes Bild: sehr kleines unterstes Feld, sehr starkes Mittel bis oberes Mittelfeld, schwache Spitze.

Motivation der Schülerinnen und Schüler:

Interessante Ergebnisse ergab die Umfrage unter den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in Bezug auf ihre Motivation, sich mit den Naturwissenschaften zu beschäftigen. 73,1 % der Befragten sind der Meinung, dass sich für sie die Beschäftigung mit den Naturwissenschaften lohnt, da dies die beruflichen Aussichten verbessert, Bundesweit stimmten dieser Aussage leider nur 51,8 % zu.

Dass unsere Ergebnisse weitaus besser noch ausfallen könnten, beweist folgende Selbsteinschätzung der Jugendlichen:  73,1 % der Befragten geben an, dass sie weniger als zwei Stunden in der Woche mit Hausarbeiten und selbstständigem Lernen für Naturwissenschaften zubringen. Bei der Vergleichsgruppe waren es auch viele, aber nicht so viele: 67,3 %.

Es scheint also so zu sein, dass man auf der einen Seite zwar sieht, wie wichtig die Beschäftigung mit den Naturwissenschaften für die berufliche Zukunft ist, dies jedoch nicht in selbstständiges Lernen dafür umsetzt. Schade! Hier ergeben sich Ansatzpunkte für den Unterricht und die Erziehungsarbeit der Schule.

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Hier finden Sie die Ergebnisse der Lernstandserhebung 2014: Bericht-Lernstand8-2014-160337

Hier finden Sie die Ergebnisse der Lernstandserhebung 2015: Lernstandserhebungen 2015

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