Englisch

Sicherlich habt ihr auf der Karnevalssitzung die entzückende Krone von Frau Löw bestaunt. Sie stammt ursprünglich von Queen Victoria und wurde von ihr zu kleinen Empfängen getragen.

Frau Löw wurde die Ehre zuteil die Krone für unsere Karnevalssitzung tragen zu dürfen. Danach muss sie immer wieder in den Tower zu den anderen Crown Jewels.

In diesem Jahr brachte unsere Londondelegation die Krone wieder in den Tower. Vor dem Traiter`s Gate haben wir sie noch einmal fotografiert und dann verschwand sie in dem Hochsicherheitstrakt des Towers und einige SchülerInnen blicken ihr noch sehnsüchtig nach.

Frau Löw erhielt eine Kopie der Krone und eine Plakette mit der Aufschrift Palace Princess. Das berechtigt sie, die Krone im nächsten Jahr zur Karnevalssitzung wieder tragen zu dürfen. Frau Löw spricht sich damit für eine Schule mit einer monarchischen Disposition aus. Frau Atca ist übrigens ihre Lady-in-waiting (Hofdame).

 

English in action!!!

Welcome to our English homepage! Enjoy reading the articles written by the pupils of the Gottfried-Kinkel-Realschule!!! Soon we will publish the works we have done during our English lessons.

 

Unsere Themen sind /Our topics are:

Die Geschichte des Englischunterrichts

Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts können wir von einer nennenswerten Beschäftigung mit der englischen Sprache in Deutschland nicht sprechen. … Englischen Schulunterricht gab es erst seit 1745, und auch dann nur gelegentlich dort, wo besondere Einrichtungen und Mittel für einen wahlfreien Betrieb zur Verfügung standen; so z. B. auf dem Collegium Carolinum in Braunschweig, dem Pädagogium zu Bützow, dem Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin und in einer Reihe anderer Schulen. Selbst die neuen Realschulen hatten ihn meist noch nicht als verbindliches Fach. … So ging es in zunehmendem Umfang bis zu dem für die Geschichte des  englischen Unterrichts in Preußen wichtigen Jahr 1832, in dem die Realanstalten der staatlichen Beaufsichtigung und Beeinflussung unterstellt wurden und in dem durch die „Vorläufige Instruktion über die an den höheren Bürger- und Realschulen anzuordnenden Prüfungen“ dem Englischen als wahlfreiem Fach ein fester Platz im Lehrplan geschaffen wurde. Die übrigen deutschen Staaten folgten bald, so dass um 1850 das Englische so gut wie überall an Gymnasien und Realschulen Eingang gefunden hatte.“
aus: Hübner, W.: Didaktik der neueren Sprachen. Frankfurt am Main, 1929. Faksimile-Nachdruck (2. Aufl. 1933): Frankfurt am Main: Diesterweg, 1965

Die Englischkenntnisse unseres Namensgebers

Ob unser Namensgeber Gottfried Kinkel in den Genuss eines systematischen Englischunterrichts gekommen ist, ist zu bezweifeln –  jedenfalls höchstens in seinen Anfängen. Nachdem Gottfried Kinkel 1850 Deutschland verlassen musste, fand er in London sein Exil. 1861 wurde er von der britischen Regierung beauftragt, nach dem er lange Zeit bereits im South Kensington Museum Vorlesungen abgehalten hatte, Vorträge zur Kunstgeschichte zu halten. Damit wurde der Grundstein für das Fach Kunstgeschichte an der Londoner Universität gelegt. Ab 1863 durfte Gottfried Kinkel im Auftrag der Londoner Universität dort als Prüfer tätig sein und Examen abnehmen. Gottfried Kinkels Englischkenntnisse waren zweifellos hervorragend, ansonsten hätte er diese Aufgaben nicht erfüllen können, obwohl er sich bestimmt viele Englischkenntnisse als Autodidakt erworben hat. Ein Beispiel für seine hervorragenden Leistungen im Fachbereich Englisch soll ein Auszug aus folgenden Vorlesungen sein. Mögen Gottfrieds wortgewaltige Ausführungen in der englischen Sprache allen Schülern und Schülerinnen Motivation und Vorbild sein…

Tipp: Hier ein Link zu Gottfried Kinkel (LECTURES ADDRESSED TO TEACHERS ON PREPARATION FOR OBTAINING SCIENCE CERTIFICATES AND THE METHOD OF TEACHING A SCIENCE CLASS)  in der Bayerischen StaatsBibliothek. Viel Vergnügen beim Studieren!