Woher kommt der Adventskalender?

                Klicke auf das Bild!

Woher kommt eigentlich der Brauch mit den Adventskalendern? Das Geheimnis der Weihnachtszeit und die Freude auf die frohe Botschaft gehen oft im Trubel und in der Hektik unter, deshalb sollen uns die 24 Türen des Adventskalenders auch eigentlich auf die Weihnachtsgeschichte vorbereiten. Das war zumindest die ursprüngliche Idee eines weihnachtlichen Zeitmessers. Vor über 150 Jahren entstand ein Kalender aus 24 verschiedenen Bildern, die jeweils ein weihnachtliches oder religiöses Motiv darstellten. Jeden Tag wurde ab dem 1. Dezember ein Bildchen an die Wand geheftet. Bereits vor diesem ersten Bildkalender gab und gibt es in der evangelischen und der katholischen Kirche verschiedene Bräuche, um die Ankunft – lateinisch „adventus“ – des Heilands nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar zu machen: Kreidestriche als Himmelsleiter, Adventskerzen mit 24 Markierungen, Kerben im Gebetshölzchen oder ein mit Fähnchen geschmücktes Adventsbäumchen erinnern an das bevorstehende Geschenk Gottes für die Menschen am Heiligen Abend: die Geburt Jesus.

Die Freude auf andere greifbare Geschenke spielte dabei früher nur eine sehr kleine Rolle, denn die meisten Leute waren bis ins 20. Jahrhundert hinein so arm, dass sie sich noch nicht einmal ein Weihnachtsessen leisten konnten.